Sich als interessanter Arbeitgeber zu positionieren und im „war of eyeballs“ wahrgenommen zu werden, ist eine wahre Kunst. Die VBZ nehmen das wörtlich und inszenieren Mitarbeitende, die hinter den Kulissen dafür sorgen, dass das Zürcher Verkehrsspektakel täglich neu aufgeführt werden kann, mit ausdrucks-starken Bildern und einer crossmedialen Kampagne.

Werber und Frechmut-Galionsfigur Markus Ruf bringt es auf den Punkt: Wer mit seiner Personalwerbung bei den Zielgruppen landen will, darf Seriosität nicht mit Langeweile verwechseln. Mit seiner neuesten Idee für das VBZ-Personalmarketing ist ihm das einmal mehr gelungen. Mit der Absicht, die im Alltag kaum oder gar nicht sichtbaren Mitarbeitenden in den Mittelpunkt zu rücken, werden diese unsichtbar gemacht. Tönt paradox und scheint in Zeiten immer schriller werdender Personalwerbung ein geradezu verrücktes Unterfangen.

Die Verkehrsbetriebe Zürich – mehr als „nur“ Busfahrer und Trampilotinnen

Von den VBZ ist auf dem Arbeitsmarkt bekannt, dass sie Trampilotinnen und Busfahrer beschäftigen und suchen. Kein Wunder, die 1400 fahrenden Botschafter/-innen sieht man täglich auf Zürichs Strassen. Weniger bekannt ist, dass sich hinter den Kulissen rund 1000 kaum sichtbare Talente in den Werkstätten, draussen auf den Strassen im Gleisbau oder Fahrleitungsdienst, als SAP-Profi, Finanzspezialistin, Verkehrsplanerin, Verkaufsberater und in 50 weiteren Berufen engagieren. Sie, unsere „versteckten Talente“ sorgen erst dafür, dass sich die Fahrerinnen und Fahrer an der Kundenbasis auf ihren Job konzentrieren können. Diese vielen stillen Heldinnen und Helden rücken die VBZ in diesem Jahr gezielt in den Vordergrund.

Hiding in the city

Die VBZ erzählen stellvertretend für die vielen anderen Mitarbeitenden die Geschichten von vier interessanten Berufsleuten. Sie, die sonst immer immer Hintergrund aktiv sind, stehen für einmal im Mittelpunkt. Wobei, ganz wie im richtigen Berufsleben, man sie auf Anhieb gar nicht sieht.

Ramon Mächler_GaleryPrint

Die ausdrucksstarken Bilder sind inspiriert von Liu Bolin, einem Künstler aus China. Dieser entdeckte diese spezielle Form der Kunst für sich, als 2005 ein Pekinger Künstlerviertel wegen angeblich fehlender Baubewilligungen abgerissen wurde. Bolin begann, sich auf seine Weise zu verstecken. Nicht im Hinter- oder Untergrund, nein, er stand mitten vor bekannte Bauwerke wie das Pekinger Olympiastadion oder die Chinesische Mauer und liess sich durch das Bemalen mit dem Hintergrund verschmelzen und nahezu unsichtbar machen. Seither feiert Bolin mit seiner Bilderserie „Hiding in the City“ auf der ganze Welt grosse Erfolge.

Hiding in the City à la VBZ

Wie Bolin rücken nun auch die VBZ stellvertretend für die 1000 im Zürcher Stadtbild kaum sichtbaren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter drei Arbeitskollegen und eine Arbeitskollegin, die in ihrem Berufsalltag hinter den Kulissen agieren, in den Mittelpunkt, indem sie diese vor markanten Zürcher Bauwerken und Plätzen unsichtbar machen.

Ramon Mächler

Thomas Eisenring

Marina Böhm

Ralph Signer

Die ausdrucksstarken Bilder erscheinen als Werbeinserate in auflagestarken Zeitung im Grossraum Zürich und leicht adaptiert in den Kinos im Grossraum Zürich. Die interessanten Making of’s werden über die Social Media Kanäle der VBZ verbreitet, also über Facebook und Youtube. Ein ausführlicheres Making of – und somit der Beweis, dass die Kunstwerke nicht im Fotoshop entstanden sind – gibt es auch:

Ein Interview mit Kunstmaler Pascal Thalmann finden Sie in wenigen Tagen an dieser Stelle. Ebenso Impressionen von der Vernissage, an der die Kampagne mit den Botschafterinnen und Botschafter, ihren Freunden und Arbeitskollegen sowie allen Projektbeteiligten lanciert wurde.

Microsite

Eine eigens kreierte Microsite zeigt die beruflichen und privaten Hintergründe der vier Botschafter bzw. der Botschafterin. Natürlich alles ein wenig spielerisch, mit viel Bild und Ton…Böhm eins

 … und einem CV im Piktogrammstil:

böhm drei

Integrierte Whatchado-Videos machen deutlich, wie die interessanten Persönlichkeiten denken und was sie anderen Menschen raten.

böhm zwo

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