Die HR-Szene flippte fast aus: Google will es noch einmal wissen und steigt in den Stellenmarkt ein. Müssen die Platzhirsche vielleicht schon bald Konkurs anmelden? Gemach, gemach: So neu und so „disruptiv“, um dieses Buzzword auch einmal zu verwenden, wird’s schon nicht werden. Und überhaupt: Was ist daran so neu und weltbewegend? Und was hat das mit dem Relaunch von Jobchannel zu tun?

Die HR-Szene stand Kopf, als Google kürzlich an seiner Entwicklerkonferenz den schon lange vermuteten Einstieg in das Jobanzeigen-Business verkündete. Kein Wunder, schrieben Branchen-Insider wie Personalmarketing-Rocker Henner Knabenreich vom Beginn einer neuen Ära. Sicher, ein ernsthaftes Engagement des Suchmaschinenriesen wird den Markt früher oder später gehörig durcheinanderwirbeln.

Auf der anderen Seite würde ich den Ball aber erstmal flachhalten. Google sucht Stellenanzeigen und stellt diese zur Verfügung. Aber ist das so neu? Ist das denn nicht heute auch schon so? Bereits heute beginnt die Suche der meisten Stelleninteressenten auf Google. Gerade aktuell bestätigt wieder eine Studie aus Deutschland, dass Lehrlinge bevorzugt über Google auf die Suche nach einer Lehrstelle gehen.

 


 

Nicht anders bei den „Erwachsenen“. Mag ja sein, dass die Suchtreffer heute noch nicht so benutzerfreundlich wie dereinst von Google gelistet werden. Aber die Suche ist schon heute ergiebig.

Die Stellensuche über Google funktioniert also schon ganz vorzüglich. So spielt zum Beispiel die Suche nach einem Job als Koch in Zürich alle relevanten Jobplattformen aus, welche heute bereits flächendeckend Jobs auflisten.


 

 

Ausser den grossen und bekannten Jobbörsen wie jobs.ch oder Indeed finden sich bei solchen Suchanfragen häufig auch spezialisierte Stellenplattformen wie in diesem Beispiel die gelb markierte jobs-im-gastro.ch. Diese ist so etwas wie ein Hidden Champion der Personalsuche und gehört in das Portfolio der Schweizer Jobchannel AG. Das Unternehmen betreibt über 60 auf einzelne Berufe oder Branche fokussierte Jobplattformen, die zum Beispiel durch ihren Content wie Informationen zu Job, Branche oder Lohn speziell „Google-freundlich“ konzipiert und darauf ausgerichtet sind, Stellensuchenden einen Mehrwert zu bieten und sie dort abzuholen, wo sie ihre Jobsuche bevorzugt beginnen – eben bei Google.


 

Jetzt hat sich Jobchannel einen neuen Auftritt gegönnt. Zeit, mich kurz mit Verkaufsleiterin Sonja Köchli zu unterhalten:

Auf Wiederlesen.