Es gibt definitiv einfacheres als die Arbeitgeberpositionierung einer Bank – zumal von einer, die weniger bekannt und eher zur Kategorie der Hidden Champions zählt. Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank) differenziert sich mit ihren Werten und dem Geschäftsmodell. Jetzt wurde der Arbeitgeberauftritt aufgefrischt und mit noch mehr Bewegtbild emotional aufgeladen.

Da war ich doch kürzlich wohlgemut und nichts von meinem Glück ahnend am wunderschönen Zürisee mir die Füsse ein wenig vertreten. Und natürlich meiner heimlichen Passion nachgehend – Schwäne füttern. Das Glück war mir hold, der herzige Schwanennachwuchs war mit dabei.

Mein Hobby ist Ihnen neu? Naja, darüber spricht man(n) halt nicht so gerne. Ich also so kurz vor meinem Ziel, dem Zürihorn, und plötzlich denke ich mir: Das sind doch… das werden sie doch nicht sein? Doch, sie waren es und ich habe natürlich sofort ein Beweisfoto gemacht, man weiss ja nie. Christina Redeker, ihres Zeichens Prokuristin Personalmarketing und Alexander Hohaus, Referent Personalmarketing bei der apoBank in wohl geheimer Mission in Zürich.

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Naja, in Zürich sichtet man schon mal Banker. Aber die Personalmarketingverantwortlichen der apoBank aus Deutschland? Weil Diskretion in unserem kleinen Land Tradition hat, lassen wir das nun hier einfach mal so stehen und widmen uns dem neu überarbeiteten Arbeitgeberauftritt des Bankhauses für Ärzte und Apotheker. Ich habe natürlich die Gelegenheit beim Schopf gepackt und die Beiden kurz in ein Gespräch verwickelt.

Frau Redeker, weshalb ein neuer Arbeitgeberauftritt?

Christina Redeker: „Zu den beliebtesten Arbeitgebern bei Schulabgängern, Studierenden und Berufserfahrenen zählen auch in diesem Jahr wieder BMW und Audi … Kein Wunder, denn wenn die Marke Leidenschaft und Begeisterung verspricht, wird das auch auf den Arbeitgeber übertragen. Wer BMW fährt, möchte da lieber arbeiten als bei Audi. Was halten Bewerber und Mitarbeiter von der apoBank als Arbeitgeber? Was macht uns einzigartig? Wir haben nachgefragt: bei potenziellen Bewerbern und bei unseren Kolleginnen und Kollegen. Dazu Marktforschung betrieben und Studien gewälzt. Und wir haben Prototypen  erstellt – von der Schulabgängerin, dem Professional und dem typischen apoBanker. Das Ergebnis? Eins haben alle gemeinsam: Wem Werte, Zugehörigkeit und ein besonderes Geschäftsmodell wichtig sind, der ist bei der apoBank gut aufgehoben. Aber erst einmal muss er oder sie uns richtig kennenlernen. Mit unserem neuen Arbeitgeberauftritt möchten wir unser Arbeitgeberversprechen nahebringen, es mit positiven Emotionen zu verbinden und erlebbar machen.

Wo erlebt man das als Interessent – und wie?

Alexander Hohaus: „Überall – auf unserer Karriere-Webseite, in Stellenanzeigen, Flyern und Videos. Speziell an unserem neuen Auftritt sind zwei Elemente. Zum einen unser leuchtend oranges Plus und zum anderen unsere Texte. Leuchtend orange verbindet das Plus in den Headlines das „Was will ich?“ mit dem „Was bekomme ich? Was habe ich zu erwarten?“ und geht so auf die Vorzüge ein, die die apoBank potenziellen Bewerbern verspricht. Dafür stehen die Kolleginnen und Kollegen als Gesicht der apoBank mit ihrem Namen und ihrer Funktion. Die Texte auf der Karriere-Webseite sind locker und emotional. Ein Augenzwinkern macht Lust, sich mehr mit der apoBank zu befassen. Kurz gesagt: „Emotional Banking mit Sinn“ statt „typisch Bank eben“.

Stichwort emotional. Videos sind ein richtig gutes Mittel, um solche „weiche“ Themen zu transportieren. Ihr habt viele davon auf der neuen Website.

Alexander Hohaus: „Stimmt.  Durch die Einbindung unserer Mitarbeiter-Video-Stories von whatchado können wir unseren potenziellen Bewerbern die apoBank auf persönliche Weise nahebringen. Ob Auszubildende, dual Studierende, Berater, Spezialisten oder Führungskräfte, insgesamt 32 apoBanker geben in ihren whatchado-Video-Stories Einblicke in ihre berufliche Entwicklung und den Arbeitsalltag. Potenzielle Bewerber können so die Arbeitswelt der apoBanker kennenlernen und erfahren, was das Coolste an einem Job bei der apoBank ist. Die Videos sind aber nicht nur auf unserer Karriere-Webseite zu finden, wir haben sie auch in unsere neuen interaktiven Stellenanzeigen eingebunden.

… und zusätzlich zu den vielen „menschenlastigen“ whatchado-Videos gibt es ein sehr spezielles Imagevideo, eine Art „Scrabble im All“. Reine Animation, keine Menschen. Ein bewusster Stilbruch?

Christina Redeker: „Ja, absolut. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte und ein Video mehr als tausend Bilder. Videos erzählen eine Geschichte, lassen den Betrachter in eine andere Welt eintauchen und erzeugen Emotionen, die im Gedächtnis bleiben. Genau das ist das Ziel unseres Arbeitgebervideos – in den Köpfen bleiben und den eigenen Markenwert zum Erlebnis machen. Die meisten Arbeitgebervideos sind austauschbar. Videos mit schönen Bildern und glücklichen Mitarbeitern gibt es zu genüge und rappende Azubis passen einfach nicht zu uns. Wir haben uns gefragt: Wie können wir uns von Mitbewerbern abheben? Dabei ist ein emotionaler Denkanstoß entstanden, der bewegt, und das clever verpackt. Wir überraschen mit unerwarteten Zukunftsprognosen, um nachher festzuhalten, was bleibt sind die Arbeitgeberwerte der apoBank. Und die Umsetzung in einer 3D-Animation mit hochemotionalen Bild- und Toneffekten ist wirklich einmalig. Sehen Sie doch selbst:“

Danke für das Gespräch und viel Erfolg.

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