Das Breisgau und die Stadt Freiburg werden gerne als die Toscana Deutschlands bezeichnet. Ihres milden Klimas wegen und vielleicht auch ein bisschen wegen den vielen tausend Studierenden, die Freiburg einen speziell lockeren, ungezwungenen, ja südländischen «Touch» verleihen. Touristen, Einwohner und die Mitarbeitenden der Stadtverwaltung lieben ihre Stadt ganz einfach. Das kommt jetzt auch im Arbeitgeberauftritt der Stadt Freiburg deutlich zum Ausdruck.

Viele der knapp 4000 Mitarbeitenden der Stadt Freiburg können sich keine bessere Arbeitgeberin vorstellen: Die Arbeitsplätze sind sicher, die Arbeitsmodelle flexibel, der Teamspirit bestens. Und sich für die Stadt einzusetzen, in der die allermeisten auch selber leben, bedeutet den Mitarbeitenden viel. Sie lieben ihre Stadt – als Lebensraum, aber auch als Arbeitgeberin. Was liegt da näher als diesen Umstand im Claim für die Arbeitgebermarke auch genau so auf den Punkt zu bringen?

Wir lieben Freiburg

Dieses Bekenntnis ist gewissermassen die Spitze des kommunikativen Eisbergs. Basis sind die Arbeitgebervorteile. Einer davon: Sinnlich. Dort steht dann zum Beispiel: „Kompakt, jung und mit südländischem Flair: Unser Arbeitsort ist die vermutlich lebenswerteste Stadt Deutschlands“. Ganz schön mutig für eine öffentlich-rechtliche Arbeitgeberin. Oder: „Ohne uns von der Stadt geht gar nichts, wir machen Freiburg mit unseren Dienstleistungen erst so richtig l(i)ebenswert.“. Ganz ungewohnte Töne, zumal für eine öffentlich-rechtliche Arbeitgeberin, welche die Stadtverwaltung da anschlägt. Dieser zauberschöne Textcharme hebt sich wohltuend vom sonst vorherrschenden Verwaltungsdeutsch vieler anderer Städte und Kommunen ab. A propos Töne…

Spannende Botschafterinnen und Botschafter

Den richtigen Ton trifft auch Matthias Müller. Beruflich in seiner Funktion als Leiter des Rechtsamts, oder mit anderen Worten, als Chefjurist der Stadt. Auch privat hat es Müller mit den Tönen. Er spielt in gleich zwei Bands und mag es dabei auch mal etwas härter. Er steht für die Vielfalt der Arbeitgeberin Stadt; die Vielfalt an Berufen und an Menschen. An echten Typen halt.

freiburg

Müller wirbt in der Stadt zusammen mit anderen Kolleginnen und Kollegen für die Stadt Freiburg als Arbeitgeberin. Unter ihnen ist auch Vivian Hoesch. Sie arbeitet am Service-Desk des IT-Bereichs der Stadt Freiburg. Dank der flexiblen Teilzeitarbeit gelingt es ihr, Beruf, Fernstudium und Spitzensport unter einen Hut zu bringen. Hösch ist Biathletin im paralympischen Nationalteam.

Eine andere spannende Persönlichkeit heisst Fabiola Gil Serrato. Sie stammt aus Venezuela und fand ihr Glück in Freiburg. Die Bauingenieurin stand auch dem Fernsehen gekonnt Red und Antwort.

 

Der richtig gute Arbeitgeberauftritt sorgte auch in den Printmedien für Furore.

Männerberuf? Frauenberuf? Das war gestern

Derzeit sind auf www.wirliebenfreiburg.de eine gute Handvoll ganz unterschiedlicher Mitarbeitenden als Markenbotschafter präsent, weitere kommen in den nächsten Wochen hinzu. Ausser den Videos und den Bildern fallen wie bereits erwähnt die Texte auf. Sie sind wunderbar klar und direkt. Erfrischend normal, jenseits des üblichen Miefs vieler öffentlich-rechtlicher Karriereseiten. Dabei beweisen die Freiburger auch Humor. Das liest sich dann so: „Wir haben zusammen Spaß bei der Arbeit und lachen oft – sogar über Beamtenwitze.“ Oder dort, wo andere umständlich (und gerne mit Verweis auf irgendwelche Gesetzesparagraphen) und in reinstem Verwaltungsjargon zu erklären versuchen, wie wichtig ihnen Gleichstellung ist, schreiben die Personalverantwortlichen der Stadt Freiburg: „Männerberuf? Frauenberuf? Das war gestern. Unser Ziel ist die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern. Nicht nur aus Prinzip, sondern weil Erzieher der Kita guttun und Ingenieurinnen dem Bau. Bewerben Sie sich unabhängig vom Geschlecht auf die Arbeitsstellen, die für Sie passen!“ Wunderbar. Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht?

Einer, der dem Aufruf, sich auch in typischen Frauenberufen zu bewerben, Folge geleistet hat, ist Jochen Witt. Der angehende Erzieher ist einer der Botschafter, der auf www.wirliebenfreiburg.de um neue Arbeitskolleginnen und Arbeitskollegen wirbt.

 

Möge dieses wunderschöne Beispiel erfrischender Personalwerbung Schule machen.

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